Медицинская клиника Ортоник
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Formen und Ursachen vom Plattfuß

Normalerweise ist die Fußsohle nicht flach, sondern erhält durch starke Bänder und Muskulatur drei Fußgewölbe, ein Äußeres, ein Inneres und ein Quergewölbe. Diese komplizierte Bauweise ist notwendig um nicht nur die Fußsohle beim Laufen zu entlasten sondern auch um alle stützende Gelenke und die Wirbelsäule zu entlasten. Bei allen Mechanismen auf der Erde, die sich in irgendeiner Weise bewegen, existieren Stossdämpfer. Zum Beispiel bei Autos werden sie regelmäßig geprüft, und wer kontrolliert das bei Menschen?

Der Plattfuß ist nicht mehr in der Lage die Erschütterungen genau sowie die Stossdämpfer eines Autos zu amortisieren. Deshalb wird diese Funktion von den Knie – und - Hüftgelenken übernommen, was mit der Zeit zu Schmerzen und anderen Beschwerden bis zur Arthrose führen kann. Die Schmerzen kommen durch die Überlastung der Gelenke, die keine große amortisierende Funktion haben.

In diesen Gelenken, die chronisch überlasten werden, kommt es früher oder später zu nicht reversiblen pathologischen degenerativen Veränderungen, Einschränkungen in der Beweglichkeit, Deformitäten und Verkürzung der Extremität. Außerdem werden beim Plattfuß nicht nur die Gelenke, sondern auch die Wirbelsäule überlasten, was im späterem Verlauf zur Entwicklung solcher Erkrankungen, wie Osteochondrose , Skoliose oder zu Bandscheibenvorfällen führen kann.

Der Plattfuß ist in den meisten Fällen erworben, entwickelt sich aber auf dem Grund einer Schwäche des Bindegewebes. Für die korrekte Entwicklung der Fußgewölbe benötigt die Fußsohle kontinuierliche Stimulation durch Bänder und Muskulatur, das kann durch bestimmte Übungen erreicht werden(z. B. Laufen auf den Kanten der Fußsohle oder Rollübungen auf einem Holzstab, oder Laufen barfuss auf kleinen Steinen. Sehr schädlich für die Entwicklung der Fußsohle sind solche Böden, wie Laminatböden, Parket, oder andere harten Böden oder dich e Schuhsohlen. Auf diesen Böden kann die Muskulatur und das Bandapparat des Fußes nicht normal arbeiten, was zur ihren Atrophie und Störung der Biomechanik führen kann.

Statistisch bekommen 65 Prozent der Kinder in dem Schulalter einen Plattfuß in den ersten Phasen, das heißt, dass diese Kinder wachsen und mit den Kindern wächst natürlich auch der Grad der Deformität.

Risikofaktoren für die Entwicklung eines Plattfußes sind Übergewicht, Immobilität und schlechte Schuhe.

Außerdem gibt es bestimmte Berufe, bei denen das Risiko einen Plattfuß zu bekommen größer ist (Köche, Wächter, Ärzte, Sportler e. c.). In der Risikogruppe sind auch Schwangere. Schwangerschaft an sich ist mit vielen Veränderungen im Organismus verbunden, eine davon betrifft den Bandapparat des gesamten Körpers, er wird elastischer und dehnbarer dazu kommt natürlich dich Zunahme an Gewicht und Verschiebung des Schwerzentrums nach vorne, was bei vielen Frauen zu Beschwerden verschiedener Art oder sogar zu Schmerzen in den Kniegelenken und in den Füßen führen kann. Schwangere Frauen haben zwei Hauptprobleme: Ödeme in den Füßen und vermehrte Pronation (Das Kippen des Fußes nach innen). Diese zwei Probleme können auch Schmerzen in der Ferse oder in dem Vorfuß verursachen. Außerdem leiden viele Frauen an Krämpfen und Varizen in den Beinen. Deswegen ist es auch für die Schwangeren von großer Bedeutung ein Mal am Anfang sich komplett untersuchen zu lassen, um die Schwangerschaft bequem und ohne Komplikationen durchzustehen.

Vermehrte Pronation, die die Entwicklung des Plattfußes fördert, kommt durch die Abflachung der Fußgewölbe auf Grund des zunehmenden Gewichtes des Fetus zu Stande. Das kann zu Überlastung und Entzündung der Plantarfaszie, die von der Ferse zu den Zehen geht, führen. Die vermehrte Pronation kann außerdem zu schnellen Ermüdung der Waden und Rückenmuskulatur führen, was sich besonders beim Gehen zu spüren lässt.

Ödeme in den unteren Extremitäten kommen hauptsächlich in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft, sie werden durch den erhöhten Druck des Uterus auf dir Beckenvenen verursacht, was den Rückfluss des Blutes aus den Beinen hindert. Außerdem kann das gesamte Flüssigkeitsvolumen zunehmen, soll das der Fall sein und Sie kriegen Ödeme nicht nur in den unteren Extremitäten, sondern auch in den Armen oder im Gesicht, sollten Sie gleich sich bei einem Arzt vorstellen.

Man kann die vermehrte Pronation durch orthopädische Einlagen vorbeugen oder, wenn sie schon existiert, sehr erfolgreich therapieren. Die Einlagen sollen die Fußwölbung und die Ferse unterstützen. Es muss gesagt werden, dass Frauen vier Mal öfter als Männer vom Plattfuß betroffen sind.



Frauen sind gezwungen einen großen Preis für die hohe Absätze und modische enge Schuhe zu zahlen, bei denen der Fuß sich nicht auf die ganze Fläche der Fußsohle abstützen kann, sonder nur auf den Vorfuß oder sehr eingeengt wird, so dass der Fuß langsam verformt wird, was mit der zeit zu irreversibler Fehlstellung führen kann, die nur durch eine operative Behandlung beseitigt werden kann Erworbener Querplattfuß.

Der häufigste Grund für die Entwicklung eines Querplattfußes ist eine chronische statische Überlastung der Fußsohle bei Übergewicht, seltener als Folge verschiedener Trauma oder neurologischer Erkrankungen.

Der Querplattfuß zeigt sich klinisch durch Fehlstellungen des Fußes, wie Hallux valgus(Schiefstellung der Großzehe im Grundgelenk nach außen hin. Die Sehnen zu den Zehen verlaufen nicht mehr zentral über das Gelenk, sondern weiter innen und ziehen die Zehen in eine schiefe Position. Am dadurch hervortretenden Großzehenballen bilden sich häufig schmerzhafte Entzündungen verursacht durch den Druck des Schuhschafts), Hammerzehen( Die Form einer Hammerzehe (Digitus malleus) ergibt sich durch die permanente krallenartige Beugung einer Zehe, meistens der Großzehe der Füße. Man unterscheidet flexible und fixierte Hammerzehen. Sie ist differentialdiagnostisch von der Kamptodaktylie abzugrenzen und meistens aufgrund der Verwendung von ungeeigneten Schuhwerks mechanisch bedingt. Auch neurologische Erkrankungen können zu diesem Symptom führen


Diagnose

Die Diagnose wird auf Grund körperlicher Untersuchung, Röntgenbilder und Plantographie festgelegt.

Patienten mit erworbenem Querplattfuß haben in meisten Fällen Beschwerden beim Gehen, sie können keine langen Strecken mehr gehen oder können nicht mehr lange stehen, ihre Beine ermüden sehr schnell. Mit der Zeit bekommen sie Schmerzen in dem Großzehen oder in dem Grundgelenk des Großzehen, die auch in den zweiten oder den dritten Zehen ausstrahlen können. Das alles führt natürlich zu großen Problemen beim Aussuchen des passenden Schuhwerkes, was wiederum die Beschwerden verstärken kann.

Im Idealfall ist es notwendig die orthopädischen maßgefertigeten Einlagen in jedem Schuh zu haben. Außerdem ist es darauf zu achten, ob ihre Schuhe auch einen guten Supinator besitzen. Leider ist es nicht bei allen Schuhen der Fall, deswegen sollen sie darauf selber achten, und bei langem Stehen oder Gehen zusätzlich orthopädische Einlagen in ihre Schuhe reinmachen, das wird ihre beschwerden sehr schnell lindern.

Die Einlagen sind so konstruiert, dass sie beim Gehen sich elastisch verbiegen und dadurch, die Muskulatur und den Bandapparat stimulieren. Was mit der Zeit die Beschwerden beseitigt, außerdem durch die Stimulation der Muskulatur, werden die unteren Extremitäten besser durchblutet, was wiederum zur Besserung der Beschwerden führt. Es muss aber gesagt werden, dass man den Querplattfuß völlig rückgängig nur bei Patienten im jungen Alter machen kann, und bei erwachsenen Patienten nur die Beschwerden beseitigen kann, die Ursache bleibt aber.


Wirkungen der orthopädischen Eilagen:
1. Eine Verbesserung der amortisierenden Funktion der Fußgewölbe, und Verminderung der Belastung beim Auftreten auf den Fuß.
2. Verbesserung des Gleichgewichtssinnes
3. Ein effektiveres Zusammenspiel zwischen der Fußsohle und dem Boden besonderes beim Abstützen des Fußes beim Gehen.
4. Verbesserung des Ganges, er wird plastischer und sicherer.
5. Beseitigung der Skoliosezeichen und Beschwerden in den Gelenken.


Therapie des erworbenen Querplattfußes

Grundsätzlich ist bei einem erworbenen Plattfuß eine Therapie nicht notwendig, solange keine Beschwerden bestehen. Kommt es aber zu Schmerzen, muss das Hauptaugenmerk einer Therapie darin liegen, das Fußgewölbe besser zu stützen und die Belastung zu verteilen. Dabei kommen sowohl krankengymnastische Übungen zur Verbesserung der Unterschenkel- und Fußmuskulatur sowie Einlagen zum Einsatz. In schwereren Fällen können spezielle Maßschuhe nötig sein.

Bei ausgeprägten, mit Beschwerden einhergehenden Plattfüßen, welche durch konservative Maßnahmen nicht zu beheben sind, kann eine Operation notwendig werden. Dies ist häufig bei arthrotischen Veränderungen im Fuß als Ursache der Fall. Ziel einer solchen Operation ist es, das untere Sprunggelenk zu entlasten (subtalare Arthrodese).

Liegen den Plattfüßen andere Ursachen, wie etwa eine Arthritis, zugrunde, sollte die Grunderkrankung immer mitbehandelt werden. Bei der Entzündung der Tibialis-Sehne werden beispielsweise zusätzlich lokal entzündungshemmende Maßnahmen (Salben etc.) eingesetzt.


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