Risotomie
Radiofrequente Facettendenervation (Risotomie) - das ist ein manimalinvasiver Eingriff, bei dem die Schmerzrezptoren in den Facettengelenken ausgeschalten werden. Diese Therapie ist am erfolgreichsten bei dem Facettensyndrom. Das Facettensyndrom“ wurde erstmals 1933 von Ghormley so benannt, der vermutete, dass Nervenwurzelkompressionen die Folge einer hypertrophischen Arthritis der kleinen Wirbelgelenke seien und somit
Ursache von Rückenschmerzen sein könnten (Ghormley, 1933). Biomechanisch betrachtet ist das Facettensyndrom
die Folge einer Höhenminderung des Bewegungssegments (Degeneration, Bandscheibenoperation). Zur Mobilitätszunahme des Bewegungssegments und Instabilität derselben gesellen sich dann noch Über- und Fehlbeanspruchungen der Wirbelgelenkkapsel; durch Alteration der Wirbelgelenkkapseln, die durch den Ramus dorsalis über mehrere Segmente (intermediäre Äste) versorgt werden ( Rami articulares), kommt es zu so genannten pseudoradikulären Schmerzen. Vor dem Eingriff wird eine lokale Blockade der Nerven durchgeführt und bei Verbesserung der Beschwerden, werden die Nerven, die Facettengelenke versorgen mittels einer radiofrrequenter Sonde ausgeschaltet. Der ganze Eingriff wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.
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